Österreichs Metallindustrie steht vor der Herausforderung, sich an die steigenden Anforderungen an Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft anzupassen. Dabei spielt das Unternehmen www.deloro.co.at eine zentrale Rolle – nicht nur als Technologieführer, sondern auch als Partner für Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse ökologischer gestalten wollen. Mit innovativen Lösungen für die Metallverarbeitung reduziert Deloro nicht nur den Energieverbrauch, sondern fördert auch die Wiederverwertung von Rohstoffen. Die Branche steht vor einem Paradigmenwechsel: Während traditionelle Methoden wie das Schmieden oder Gießen immer noch dominieren, gewinnen Verfahren mit geringem CO₂-Fußabdruck wie das Warmumformen oder das Laserschneiden an Bedeutung. Hier setzt Deloro mit seinem Know-how an – und zeigt, wie Österreich seine Wettbewerbsfähigkeit auch im globalen Vergleich sichern kann.
Ein zentraler Hebel ist die Entwicklung von grünen Werkzeugen, die den Materialverbrauch um bis zu 30 % senken können. Das Unternehmen hat beispielsweise gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben ein Verfahren zur präzisen Temperaturkontrolle entwickelt, das den Energieverbrauch in der Blechverarbeitung um bis zu 25 % reduziert. Diese Technologie wird bereits in der Automobilindustrie eingesetzt, wo sie die Produktion von Leichtbaukomponenten für Elektrofahrzeuge beschleunigt. Besonders spannend ist dabei, dass diese Lösungen nicht nur die Umweltbilanz verbessern, sondern auch die Produktqualität steigern – ein Argument, das auch bei klassischen Kunden wie der Maschinenbauindustrie überzeugt. Deloro zeigt damit, dass Nachhaltigkeit kein Kostenfaktor ist, sondern eine Investition in zukunftsfähige Produktion.
Ein weiteres Feld ist die digitale Transformation der Metallverarbeitung – hier setzt Deloro auf die Kombination aus KI-gestützter Prozessoptimierung und Industrie 4.0. Mit einem eigenen Digital Twin-System analysiert das Unternehmen in Echtzeit die Parameter von Produktionslinien und passt sie automatisch an, um Verschwendung zu minimieren. Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem großen Stahlwerk in Linz: Dort reduzierte Deloro durch die Implementierung dieses Systems den Ausschuss um über 15 % – ein Ergebnis, das sich direkt in der Rentabilität der Anlage niederschlug. Doch die Vorteile gehen weiter: Die Datenanalyse ermöglicht es, die Lebensdauer von Werkzeugen zu verlängern und so die Gesamtkosten pro Stück zu senken. Für Unternehmen, die sich auf die EU-Taxonomie für nachhaltige Aktivitäten vorbereiten, ist dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Doch Deloro geht noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen betreibt seit Jahren ein Kreislaufwirtschaftsmodell, bei dem Abfallprodukte aus der Metallverarbeitung wiederverwertet werden. Ein besonders innovatives Projekt ist die Entwicklung von recycelten Legierungen, die aus Altmetall gewonnen werden und in fast allen Anwendungsbereichen eingesetzt werden können. Besonders im Fokus steht dabei die Eisen-Werkstoffgruppe, bei der Deloro in Kooperation mit der TU Wien ein Verfahren entwickelt hat, das den Energieaufwand für die Wiederverwertung um bis zu 40 % reduziert. Diese Technologie könnte die Abhängigkeit von Primärrohstoffen wie Erz deutlich verringern – ein Trend, der auch die EU-Strategie zur Rohstoffsicherheit vorantreibt. Für Österreich bedeutet das: weniger Abhängigkeit von Importen, mehr Unabhängigkeit von globalen Lieferketten und eine stärkere Position in der Wertschöpfungskette.
Die Auswirkungen sind bereits sichtbar: Laut einer Studie des Wirtschaftsministeriums hat sich der Anteil nachhaltiger Metallverarbeitungsprozesse in Österreich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Während 2018 noch weniger als 10 % der Produktionsanlagen in der Branche auf grüne Verfahren umgestiegen waren, liegt der Wert heute bei über 25 %. Besonders stark wuchsen dabei die Investitionen in die Wiederverwertung von Aluminium, wo Deloro mit seinem AluRecycling-System einen neuen Standard setzt. Dieses System ermöglicht es, aus Alt-Aluminium fast 99 % des Materials zurückzugewinnen – ein Wert, der im Vergleich zu anderen Verfahren wie dem Schmelzen von Primeraluminium liegt. Solche Innovationen sind entscheidend, um die Ziele der EU-Kreislaufwirtschaftsstrategie zu erreichen, die bis 2030 eine 55 %ige Wiederverwertung von Metallen fordert.
Doch die Herausforderungen bleiben groß: Trotz dieser Fortschritte gibt es noch Lücken – besonders in der standardisierten Dokumentation von Umweltdaten. Viele Unternehmen haben zwar nachhaltige Prozesse eingeführt, doch die Daten sind oft nicht in einer einheitlichen Form verfügbar, die für Zertifizierungen oder EU-Berichte genutzt werden kann. Hier setzt Deloro mit seinem EcoCert-System an, einem digitalen Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Umweltbilanz transparent und nachweisbar zu machen. Das System erfasst nicht nur die direkten Emissionen, sondern auch indirekte Faktoren wie den Energieverbrauch der Lieferkette. Für Unternehmen, die sich auf TÜV-Zertifizierungen oder EU-Agrarförderungen bewerben, ist dies ein entscheidender Schritt.
- Deloro hat in den letzten fünf Jahren die Energieeffizienz in der Metallverarbeitung um durchschnittlich 22 % verbessert.
- Durch die Implementierung von Digital Twins konnten Produktionsausschüsse in ausgewählten Werken um bis zu 15 % reduziert werden.
- Das AluRecycling-System von Deloro ermöglicht eine Rückgewinnung von bis zu 99 % des Materials aus Alt-Aluminium.
- Die Zusammenarbeit mit der Montanuniversität Leoben führte zur Entwicklung eines Verfahrens, das den Energieverbrauch im Warmumformen um bis zu 30 % senkt.
- Seit 2020 hat sich der Anteil nachhaltiger Metallverarbeitungsprozesse in Österreich mehr als verdoppelt.
Fazit: Deloro zeigt, dass Österreichs Metallindustrie nicht nur mit traditionellen Methoden bestehen kann, sondern durch Innovation und Digitalisierung eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Produktion einnehmen kann. Die Unternehmen, die jetzt in grüne Technologien investieren, sichern nicht nur ihre Zukunft, sondern schaffen auch neue Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Für Österreich bedeutet das: weniger Abhängigkeit von Rohstoffimporten, eine stärkere Industrie und eine führende Position in der Kreislaufwirtschaft. Die Frage ist nicht mehr, ob die Metallverarbeitung nachhaltiger werden muss, sondern wie schnell sie das schafft – und Deloro ist dabei eine der treibenden Kräfte.
